Multicore-Softwareentwicklungsprozesse

Studie »Multicore-Softwareentwicklungswerkzeuge 2010«

Hebisch, E..; Spath, D.; Weisbecker, A. (Hrsg.)

Der Begriff Multicore bezeichnet den momentanen Wandel in der Prozessortechnik. Die immer schnellere Taktung der Prozessoren hat sie zu stromhungrig und zu schwer zu kühlen gemacht. Bessere Fertigungstechniken ermöglichen es nun, mehrere Prozessoren auf der gleichen Fläche unterzubringen. Die einzelnen Prozessoren laufen mit einer geringeren Taktung, bieten aber im Verbund eine höhere Rechenleistung als ihre Vorgänger.

Um die höhere Rechenleistung auszuschöpfen, muss Software allerdings für die Ausführung auf mehreren Prozessoren angepasst werden; sie muss parallelisiert werden. Das erfordert die Identifizierung von Programmteilen, die parallel bearbeitet werden können, die Anpassung dieser Programmteile, das Testen der Änderungen auf Korrektheit und zuletzt die Koordination der parallel ablaufenden Teile im Hinblick auf Performanz und Skalierbarkeit.

Das Fraunhofer IAO beschreibt in dieser Studie die Herausforderungen der Multicore-Softwareentwicklung und stellt Werkzeuge vor, die bei der Bewältigung helfen. Profiler zeigen parallelisierbare Programmteile auf, Programmiersprachen und –bibliotheken erleichtern die korrekte Umsetzung, mit Debuggern lässt sich die parallele Ausführung auf Fehler überprüfen und Tuner zeigen weitere Optimierungspotentiale auf.

Die Studie ist kostenlos auf der Webseite des MWare-Projektes erhältlich.

Interessante Erfahrungsberichte und Trends aus den Themenfeldern Cloud, SOA und Stammdatenmanagement werden Ihnen auch im Rahmen des Stuttgarter Softwaretechnik Forums in Stuttgart präsentiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.ssf.iao.fraunhofer.de.

Multicore-Softwareentwicklungs-werkzeuge 2010

Logo_mct2010