Zivile Sicherheit und Resilienz

Informationsmanagement in der Zivilen Sicherheit und Resilienz

Ihre Herausforderung

Klimawandel und demographische Entwicklungen, verzahnte Infrastrukturen sowie  Migrationsbewegungen und Terrorgefahren erfordern angepasste Strategien und Konzepte im Bevölkerungsschutz. Gesellschaftliche Kommunikationserwartungen und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sind zusätzliche Herausforderungen für die relevanten öffentlichen und privaten Akteure, die jedoch oft ihre spezifischen Rahmenbedingungen beachten müssen.

Unser Lösungsansatz

Moderne Informations- und Kommunikationssysteme können gerade in unübersichtlichen Lagen helfen, die zur Verfügung stehenden Informationen und Optionen zu strukturieren und zu visualisieren. Sie sollten nicht nur in kritischen Situationen zum Einsatz kommen, sondern auch in alltägliche Arbeitsabläufe integriert und ebenso einfach wie effizient bedienbar sein.

Unser Leistungsangebot für Sie

In konkreten Beratungen sowie in Forschungsprojekten optimieren wir organisationsübergreifende Informationsprozesse, modellieren Krisenmanagementlösungen und strukturieren das Freiwilligenmanagement.

 

 

Leistungsangebot

 

Übungskonzeption

Wissenschaftliche Begleitung von Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung

 

 

 

 

Resilienz von Städten

Vorgehensweise zum Stakeholder-Dialog über Resilienz  mit städtische Abteilungen, Infrastrukturanbietern und gesellschaftlichen Gruppen einer Stadt 

 

Konzept zur Kollaboration

Erarbeitung eines Konzeptes mit definierten Rollen, Prozessen und Partnern zur Einbindung von zivilgesellschaftlichen Akteuren in Schadenlagen für verschiedene Szenarien

 

Nutzerorientierung und Usability

Leitfaden: BOS-Kontextanalyse, Fragebogen und Usability-Prozess-Reifegrad Hersteller als einfache Maßnahmen durch BOS selbst

Stuttgarter Runder Tisch
»Forschung im Bevölkerungsschutz«  

Die Akteure des Bevölkerungsschutzes begleiten uns in den verschiedenen Forschungsprojekten als assoziierte Partner, Beiratsmitglieder und Projektpartner. Als Domänen-Experten leisten sie im spezifischen Projektkontext einen wertvollen Beitrag zum Praxisbezug. Als Forschungsinstitut sind wir bestrebt, regelmäßig innovative Ideen und Konzepte als Forschungsvorhaben bei Fördergebern wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Europäischen Union oder dem Land Baden-Württemberg zu beantragen.

Ziel der Veranstaltung ist es, sowohl für laufende als auch für zukünftige Projekte im Themenfeld gemeinsam mit Industrieunternehmen sowie Endanwendern konkrete Forschungsbedarfe zu erarbeiten. Gleichzeitig wollen wir Praktikern Einblicke in unsere Projektarbeit geben und deren Einschätzung einbeziehen.

Öffentliche Projekte – IT für Zivile Sicherheit

REBEKA – Resilienz von Einsatzkräften bei eigener Betroffenheit in Krisenlagen

REBEKA adressiert die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der im Bevölkerungsschutz tätigen Organisationen unter der Maßgabe großer interner Belastungen durch begleitende oder ergänzende Umstände bei der Krisenbewältigung.

KOKOS – Kooperation mit freiwilligen Helfern in komplexen Schadenslagen

Katastrophenfälle wie die Jahrhundertflut in Süddeutschland 2013 zeigen, wie anfällig unsere Gesellschaft bei Schadensereignissen ist. In der verbesserten Zusammenarbeit zwischen Behörden, Unternehmen und der Bevölkerung liegt ein Schlüssel zur optimaleren Reaktion auf solche Szenarien. Ziel des Projekts KOKOS ist es Methoden, technische Konzepte sowie IT-Werkzeuge zu entwickeln, um die Öffentlichkeit als aktiven Partner in das Krisenmanagement einzubeziehen und eine Kooperation anzustreben.

DRIVER

Das EU-Projekt »DRIVER – Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience« gilt als das für die absehbare Zukunft größte Forschungs- und Innovationsprojekt zum Krisenmanagement in Europa. Ziele sind die Entwicklung einer Testumgebung virtuell vernetzter Übungseinrichtungen und Krisenlabors sowie die Erstellung eines Portfolios von Krisenmanagementinstrumenten.

SECTOR

Das Projekt »SECTOR – Secure european common information space for the interoperability of first responders and police authorities« erarbeitet auf Grundlage des zukünftigen Common Collaborative Crisis Management (CCM) Informationsräume durch den Ausbau der europäischen wissenschaftlichen Wissensdatenbank basierend auf länder- und behördenübergreifenden CCM-Prozessen und den Komplikationen, die bei dem Aufbau grenzüberschreitender unterstützender Informationssyteme entstehen.

DESTRIERO – IT-Unterstützung für Wiederherstellungs- und Wiederaufbaumaßnahmen nach Katastrophen

Das Projekt hat zum Ziel, eine netzbasierte Informationsmanagementplattform zur Unterstützung der Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen nach Katastrophen zu entwickeln. Dabei werden unterschiedlichste Aspekte des Informationsmanagements berücksichtigt.

CRISMA – Integrierte Modellierung und Simulation für das Krisenmanagement

Erdbeben oder Überflutungen können große Gebiete betreffen und erfordern zeitgleich unter erschwerten Bedingungen zahlreiche Maßnahmen zum Schutz von Menschen, Gebäuden und Infrastrukturen.

INKA – Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz

Ziel dieses Projektes ist es, neue Erkenntnisse zur Koppelung bewährter Strukturen der Krisenbewältigung mit Selbstorganisationskapazitäten der Gesellschaft auf eine zuverlässige Basis zu stellen. Auf dieser Grundlage werden optimierte Lösungen zur professionellen Integration freiwilligen Engagements in Krisenmanagement und Katastrophenschutz erarbeitet.

SECUR-ED – Sicherheit an europäischen Großstadtbahnhöfen

Secure Urban Mass Transportation – European Demonstrator (SECUR-ED) ist das neue Flaggschiffprojekt der EU im Bereich zivile Sicherheit. Ziel ist es, einen Mix von interoperablen Technologien, etwa Sensoren oder Informationssystemen, und Best-Practice-Vorgehensmodellen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Risikomanagement oder Training zu identifizieren und im realitätsnahen Piloteinsatz in den europäischen Großstädten Berlin, Paris, Mailand und Madrid zu erproben.

Alert4All – Ein umfassendes Bevölkerungswarnsystem

Im Katastrophenfall können mithilfe der richtigen und zeitnahen Frühwarnung von Gefahren und einer allumfassenden Kommunikationsmethode viele Leben gerettet werden. Im EU-Projekt »Alert4All« ist genau dies das Ziel: die Effektivität der Frühwarnung der Bevölkerung bei Katastrophen durch den kombinierten Einsatz von altbewährten und neuen Kommunikationstechnologien zu untersuchen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.

VeRSiert – Kooperationsportal und mobile Dienste für Sicherheit bei Großveranstaltungen

Das Verbundforschungsprojekt VeRSiert zielt auf eine bessere organisatorische und informationstechnische Vernetzung von städtischen Ämtern, Verkehrsbetrieben, Einsatzkräften, Veranstaltern und Teilnehmern, um die Sicherheit bei Großveranstaltungen zu erhöhen, insbesondere im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).