Workshop Gute Sicherheitsforschung

»Was ist gute zivile Sicherheitsforschung?«

Workshop des Graduierten-Netzwerks Zivile Sicherheitsforschung am 25. und 26. November 2016 in Stuttgart

Eine zentrale Idee des BMBF-Förderprogramms »Forschung für die zivile Sicherheit« ist die Zusammenführung von Ingenieurs-/Naturwissenschaften und Sozial-/Geisteswissenschaften. Anknüpfend an den Graduierten-Workshops »Die Sprache der Sicherheit«, wird dieser Dialog nun in einem zweiten Workshop weiter geführt. Diesmal steht die Frage »Was ist gute zivile Sicherheitsforschung« im Fokus. Ziel des Workshops ist es, die begonnene Vernetzung von Nachwuchswissenschaftler*innen fortzuführen und den Austausch zwischen den Disziplinen auf grundlegender Ebene anzuregen und zu fördern.  

Der Workshop befasst sich mit den folgenden Fragen:

Was bedeutet »gut« in einer GZSF?

Der Begriff »gut« hat in der Sprache vielfältige Bedeutung und verweist etwa auf die Funktionalität, methodische Richtigkeit, wissenschaftliche Gütekriterien, Anwendungseignung, moralische Korrektheit etc., um nur einige zu nennen. Aufgrund dieser Bedeutungsvielfalt soll die Frage diskutiert werden, was Charakteristika einer GZSF sind und was Forschen im Rahmen der zivilen Sicherheitsforschung überhaupt bedeutet.

Was sind Themen einer GZSF?

Die Frage nach den Themen einer GZSF bezieht sich einerseits auf die Ebene spezifischer Projektideen, Themen, Zielgruppen, Techniken etc., andererseits soll diskutiert werden, inwieweit auch Kritik am Sicherheitsdiskurs selbst ein Raum in der zivilen Sicherheitsforschung eingeräumt werden sollt.

Was sind allgemeine Rahmenbedingungen einer GZSF?

Eingeleitet von zwei Referentenbeiträgen und somit zwei Perspektiven auf Sicherheitsforschung soll der Frage nachgegangen werden, wie eine Forschungsförderung gestaltet sein sollte, um die angestrebten Ziele und Wünsche umsetzen zu können. Dies fragt etwa nach den Grenzen und der Logik von Forschung  oder inwieweit Forschungsthemen forschungs- oder praxisinduziert oder beides sein sollten.

Was sind spezifische Rahmenbedingungen einer GZSF?

Ausgehend von der These »Gute Forschung braucht gute Arbeitsbedingungen« wird diskutiert, welche Rahmenbedingungen speziell für Nachwuchsforscher*innen gegeben sein müssten, um GZSF zu gewährleisten.

 

Programm

 

Freitag, 25.11.2016

12:00 – 13:00

Ankommen & Snack

 

13:00 – 13:30

Begrüßung &
Organisatorisches

Begrüßung durch apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Anette Weisbecker (stv. Institutsleiterin) und Orgateam

13:30 – 16:00

Arbeitsphase I

Vorstellungsrunde

Rahmenbedingungen für Nachwuchsforscher*innen in der BMBF-Sicherheitsforschung (Diskussionsfrage 4)

16:00 – 16:30

Kaffeepause

 

16:30 – 18:45

 

Arbeitsphase II

Vorträge mit Diskussion zur Endnutzerperspektive von

·  Klaus-Dieter Büttgen (Leiter der Stabsstelle Forschung und Innovationsmanagement des THW) &

·  Dr. Ludwig Frühauf (DHPOL ‒ Koordinierung polizeiliche Sicherheitsforschung)

Themen einer GZSF (Diskussionsfrage 2)

18:45 – 19:00

(Snack-)Pause

 

19:00 – 20:00

Abendvortrag

Vortrag mit Diskussion von Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck (Professor für Nordamerikastudien an der Universität Freiburg): »Sicherheitstheater / Security Theater«

Ab 20:00

Optionale Abend-
Aktivität

Gemeinsames Abendessen in der Stadt und autoethnographische Erkundungen in Stuttgart:
Was ist gutes Nachtleben? (GNL)

 

Samstag, 26.11.2016

08:30 – 09:00

Ankommen

 

09:00 – 11:30

Arbeitsphase III

Vortrag mit Diskussion von Prof. Dr. Wolfgang Bonß (Professor für Soziologie an der Universität der Bundeswehr München): »‚Gute‘ und ‚schlechte‘ Sicherheitsforschung. Anmerkungen zu einer prekären Alternative.«

Allgemeine Rahmenbedingungen einer GZSF
(Diskussionsfrage 3)

11:30 – 12:00

Pause & Snack

 

12:00 – 14:30

Arbeitsphase IV

Was ist GZSF? (Diskussionsfrage 1)

14:30 – 15:00

Abschluss

Zusammenführung der Ergebnisse

Organisatorisches zu den Extended Abstracts/Broschüre

Verabschiedung

 

Organisatorisches

Termin

Der Workshop beginnt am Freitag, den 25. November um 12:00 Uhr und endet am Samstag, den 26. November 2016 um 15:00 Uhr

 

Ort

Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart – Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

Unsere geografischen Koordinaten (WGS84)
N 48º 44' 24"
E009º 05' 56"

 

Anfahrt

https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/images/anfahrt/izs.pdf

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Ab Stuttgart Hauptbahnhof oder Flughafen mit den S-Bahn-Linien S1, S2, S3 in Richtung Vaihingen. Haltestelle »Universität«. Aufgang »Wohngebiet Schranne /Endelbang«, dann noch ca. 900 m bis zum Institut (etwa 15 Gehminuten) oder alternativ mit den Bus-Linien 84, 91, 92, 746, 747, 748 oder 749 bis zur Haltestelle »Nobelstraße«.

Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart VVS

Mit dem Auto
Autobahn A 8 Karlsruhe - München bis zum Autobahnkreuz Stuttgart, hier auf die A 81/ A 831 (Singen), dann in Richtung Stuttgart-Zentrum, durchfahren bis Ausfahrt Universität, dort an der Ampel links abbiegen in die Universitätsstraße; diese mündet nach ca. 120 m in die Nobelstraße; direkt hinter der Bushaltestelle »Nobelstraße« rechts auf das Fraunhofer-Gelände abbiegen; Parkmöglichkeiten bestehen im Parkhaus des Institutszentrums.

Informationen zu Umweltzonen (Feinstaubplaketten) in Stuttgart und Umgebung finden Sie auf der Website der Stadt Stuttgart.

www.stuttgart.de

Mit dem Taxi
Vom Flughafen zum Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart ca. 13 km (Fahrtzeit: ca. 15 Minuten),
vom Hauptbahnhof ca. 12 km (Fahrtzeit: ca. 15 Minuten).

 

Kosten

Kosten für Übernachtung und Anfahrt (maximal bis zur Höhe der Kosten einer Bahnfahrt 2. Klasse) können vom BMBF bis zu einem Gesamtbetrag von 250 € pro Person übernommen werden. Darüber hinaus fallen keine Teilnahmegebühren an.

 

Abendessen

Auf Selbstzahlerbasis: Das Reiskorn, Torstr. 27, Stuttgart www.das-reiskorn.de

 

Übernachtung

Das Commundo Tagungshotel Stuttgart bietet ein begrenztes Kontingent zu Sonderkonditionen für Teilnehmer des Workshops an.
Commundo Tagungshotel Stuttgart

Universitätsstraße 34
70569 Stuttgart
+49 711 6863-4064 (Tel.)
+49 711 6863-4898 (Fax)

Stichwort: Gute Sicherheitsforschung
Sonderrate: ca. € 56.- (inkl. Frühstück)
Reservierung  bis: 11.11.2016

Das Graduierten-Netzwerk „Forschung für die zivile Sicherheit“ ist eine gemeinsame Initiative des BMBF und der im Kontext der zivilen Sicherheitsforschung arbeitenden Nachwuchswissenschaftler*innen. Im Zentrum seiner Arbeit steht neben der Vernetzung und der Förderung eines Austauschs von Nachwuchswissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen und der Bearbeitung wichtiger Fragen der Sicherheitsforschung auch und besonders die Kommunikation nachwuchsforscherspezifischer Rahmenbedingungen an zentrale Gremien des Forschungsprogramms.